Quixada - sprich Gischada - ist eines von vielen kleinsten und etwas grösseren Städtchen in der weiten Tiefebene von Ceara Brasilien. In zwei Monaten wird die Trockenzeit wieder ihren Höhepunkt erreicht haben. Die verwinkelten Wasserflächen auf steinigem Grund liegen wie flüssiges Blei neben dürren Feldern und kargen Weiden. Um fünf Uhr steigt die Sonne fast senkrecht in den Himmel hoch und bereits mitten am Vormittag flimmert die Luft in betörender Hitze. Täglich fegt am Morgen der Wind vom ach so weit entfernten Atlantik her über das Land, wenn der Gleitschirmflieger Gück hat nur mit 20 km/h, meist aber weit mehr. Rechts im Dunst des Horizonts sind wir vor einer Viertelstunde oder halben Stunde weggeflogen, vom Klosterberg von Quixada, der uns täglich mit seinen wilden Aufwinden verängstigt. Beat Ritzmann und ich geniessen die Kühle der 1000 Meter Höhe über Grund. Doch der Wind ist stark, bald müssen wir den Bart verlassen, wenn wir Glück haben, an der Wolkenbasis, die rasante Fahrt über die Ebene kann schnell vorüber sein, wenn ich den nächsten Aufwind nicht finde. Dann Gnade mir Gott, dass ich keinen unsichtbaren Staubteufel erwische und sauber irgendwo einlanden kann, bei den freundlichen Leuten, die uns im Schatten ihrer Häuser bewirten und unterhalten, bis der Rückholer kommt.
Diesen Spätherbst fliegen wieder mindestens zwei unserer HAST-Mitglieder in Quixada, und viele Freunde. Ich wäre gern dabei und bin froh, nicht dabei zu sein;-)
Team Pilot: nova-wings.com
Unsere Jungs siehe dann ihre Flüge auf: High-Adventure.ch
Der Boss in Quixada: Flywithandy.ch

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